Behandlung - Heilpraxis-Samuel

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Behandlung


AKUPUNKTUR

…die Kunst, mit Nadeln Yin und Yang zu harmonisieren.
Bei der Akupunkturbehandlung werden mit feinen Nadeln bestimmte Punkte der Körperleitbahnen (Meridiane) stimuliert. Mit dem Einstich in den Akupunkturpunkt wird nach der Vorstellung der Chinesen das Qi (die Vitalenergie) und deren Energiefluss reguliert.
So werden auch Reize in den Bindegeweben erzeugt und über die Nervenbahn wird der Reiz an das Gehirn weitergeleitet. Von dort werden dann Signale an die entsprechenden Organe geleitet.
Anhand verschiedener Methoden der Reizsetzung eines Punktes, durch eine Nadel oder Fingerdruck (TuiNa), kann die Körperenergie gestärkt oder ein krankmachender Faktor eliminiert werden.
In der klassischen Akupunktur kennt man 365 Akupunkturpunke, die im Verlauf der 12 Meridiane und 2 außerordentlichen Meridianen zu finden sind.


OHRAKUPUNKTUR

Die Ohrakupunktur gehört zu den somatotopischen Mikrosystemen, einem Spiegelbild des gesamten Körpers und mit seinen Organen.
Bei der Ohrakupunktur werden ausschließlich Punkte am Ohr behandelt. Im Gegensatz zu den Körperpunkten, die immer nachweisbar sind, treten Punkte am Ohr nur auf, wenn ein System im Körper gestört ist. Das Ohr funktioniert dabei wie eine Alarmtafel, an welcher die Punkte mit bestimmten Untersuchungsmethoden nachgewiesen werden können. Deshalb ist die Ohrakupunktur nicht nur ein therapeutisches System, sondern kann in der Form der Aurikulodiagnostik zur Diagnostik verwendet werden.
Mit Ohrakupunktur lassen sich vor allem Schmerzzustände aller Art hervorragend behandeln. Außerdem wird sie bei psychischen Störungen und in der Suchtbehandlung eingesetzt.


SCHÄDELAKUPUNKTUR NACH YAMAMOTO (YNSA)

Ein weiteres somatotopisches Mikrosystem stellt die japanische Schädelakupunktur dar, benannt nach dem japanischen Arzt Dr. Yamamoto, dem Entdecker der Methode.
Es handelt sich hier um ein komplexes, medizinisches, transkranielles (durch den Schädel hindurch) Therapieverfahren, das so genannte Neuroplastizität stimuliert. Darunter versteht man die Fähigkeit des Gehirns während des gesamten Lebens umzulernen. Gesunde Areale des Gehirns übernehmen Ersatzfunktionen für ausgefallene Areale (z B. Bewegung einer Extremität)
Bei der Untersuchung werden kleine Veränderungen der Muskel und des Gewebes gefunden, die mit den Beschwerden des Patienten korrelieren. Bauch- und/oder Halsdiagnostik- das Betasten bestimmter Zonen geben Hinweise auf die zu nadelnden Areale.


MOXIBUTION

Dabei wird chinesisches Beifußkraut auf Akupunkturpunkten abgebrannt, wobei eine angenehme Wärmeempfindung entsteht. Dieses hilft, den Fluss der Energie zu verbessern, Stasen aufzulösen, das Yang im Körper zu stärken. Je nach Akupunkturpunkt wird auch das Yang der Mitte (Milz, Magen), der Lunge oder der Niere gestärkt. Es vertreibt Kälte und löst Feuchtigkeit aus den Meridianen, der Oberfläche und den Organen.

Die Ursachen für Kälte im Organismus sind oftmals eine Ernährung mit überwiegend kalten oder rohen Nahrungsmitteln, ein Zuviel an körperlicher Arbeit, übermässiger Sport oder kalt-feuchtes Wetter.
Durch eine Behandlung mit Moxa können im Allgemeinen chronische Erkrankungen mit Kältesymptomatik, wie Gelenkschmerzen, Arthrose profitieren, aber auch gynäkologische Beschwerden, wie Zyklusstörungen, Menstruationsschmerzen oder unerfüllter Kinderwunsch.


TUINA

TuiNa ist die älteste und umfassendste manuelle Therapie. Sie beinhaltet muskuläre Massagen, chiropraktische Manipulationen, aktive und passive Gelenkmobilisationen, Akupressur entlang der Leitbahnen (Meridiane) und deren Punkten.
Die Hauptwirkung dieser chinesischen Heilmassage und manuellen Therapie liegt im Bewegen von Energie (Qi) und Blut (Xue). Bewegen sich Qi und Blut ungenügend, kommt es zu Stagnation und Ausdruck dieser Stagnation sind Schmerzen, Blockaden und Verhärtungen sowie Verklebungen in Sehnen, Muskeln und Bindegewebe.
Die Domäne der TuiNa-Therapie ist die Orthopädie. Ob Rückenschmerzen, Muskelverspannungen, Wirbelsäulenerkrankungen, Gelenkbeschwerden, traumatische Vorfälle wie Zerrung, Verstauchung oder auch nach Operationen die Nachsorge und Mobilisierung, sowie die Narbenpflege und Entstörung der betroffenen Gebiete oder Gelenke.
Aber auch funktionelle Störungen wie Schlafstörungen, Bauchschmerzen, Magen-Darm-Erkrankungen oder Erkältungen lassen sich mit TuiNa gezielt behandeln.
Ist eine Behandlung mit Akupunktur nicht möglich oder unerwünscht, so ist die sanftere TuiNa Methode eine gute Alternative.


FUßREFLEXZONENTHERAPIE

Die Fußreflexzonentherapie ist ein Heilverfahren, bei dem durch die Reizung von Nervenendpunkten am Fuß eine Wirkung in Form von Entspannung, Schmerzlinderung und Krankheitsheilung auf den Gesamtorganismus erzielt wird.
Als Grundüberlegung geht man davon aus, dass von den Reflexzonen bestimmte Nervenimpulse zum Gehirn geschickt werden und dort in das jeweils zuständige Areal des der Reflexzone zugeordneten Organs gelangen. Von dort aus wird dann die Wirkung an die entsprechenden Organe und Körperteile weitergeleitet. Mit bestimmten Massagegriffen kann man über die Fußsohlen Schmerzen lindern, Organe zur Tätigkeit anregen oder beruhigen und die Durchblutung fördern.
Die inneren Heilkräfte werden aktiviert, die Organe gekräftigt und ihr Zusammenwirken harmonisiert.
Die Reflexzonenmassage kann sowohl als eigenständige Therapie eingesetzt werden, als auch unterstützend zu anderen therapeutischen Maßnahmen.
  

MYKOTHERAPIE MIT CHINESICHEN HEILPILZEN

Präparate aus so genannten medizinischen Pilzen oder Heilpilzen werden in der traditionellen chinesischen Medizin seit mehreren tausend Jahren verwendet und seit längerem in Japan in der Krebstherapie eingesetzt. Heilpilze wirken antioxidativ, entgiftend und enthalten essentielle Aminosäuren sowie eine Vielzahl bioaktiver Substanzen. Sie haben einen hohen Gehalt an B-Vitaminen, Vitamin D und Spurenelementen.
Von großem Interesse ist ihr Gehalt an bestimmten Ballaststoffen, den Polysacchariden bzw. Beta-Glucanen (langkettige Zuckerverbindungen). Diese besitzen eine abwehrstärkende Wirkung, indem sie verschiedene Zellen des Abwehrsystems stimulieren, so z.B. natürliche Killerzellen oder Fresszellen. In den letzten Jahren wurden verstärkt Anstrengungen unternommen, diese Wirkmechanismen mit naturwissenschaftlichen Methoden verstehen zu lernen. Besonders die so genannten Polysaccharide wurden eingehend untersucht.
Laboruntersuchungen und vereinzelte Studien bestätigten die im Tierversuch beobachteten Effekte einer Anti-Tumorwirkung und Immunstärkung. Beispielsweise konnte die mittlere Überlebenszeit von Patienten mit fortgeschrittenem Magenkrebs durch eine Chemotherapie mit Lentinan (Shitake) nahezu verdoppelt werden. Diese Ergebnisse unterstreichen die Vermutung, dass durch Heilpilze die Empfindlichkeit von Tumorzellen gegenüber Chemotherapeutika erhöht werden kann. In Japan ist Lentinan (Shitake) sogar für die Anwendung bei Patienten mit Magen- oder Darmkrebs offiziell zugelassen.


5 ELEMENTE ERNÄHRUNG

In der energetischen Ernährungslehre nach den 5 Elementen geht es nicht um Kalorien, Vitamine oder Vitalstoffe. Sondern vielmehr um die Verwertung der Nahrungsmittel und ein wohliges Bauchgefühl nach dem Essen. Von Bedeutung ist dabei in erster Linie die Einteilung der Nahrungsmittel nach Geschmacksrichtung und Temperaturverhalten in Beziehung mit der jeweiligen Organzuordnung des Elements.
Jede Bewegung, jeder Gedanke, jede Stoffwechselfunktion verbraucht Energie (Qi), welche durch die Ernährung wieder zugeführt wird. Für eine  optimale Energiegewinnung braucht es einerseits hochwertige Nahrungsmittel, die je nach Typ oder Konstitution ausgesucht werden  und andererseits muss der  Verdauungstrakt fähig sein die Nahrung aufzunehmen und zu verwerten.
In einer Ernährungsberatung, wird anhand des Anamnesegesprächs und der Zungen –und Pulsdiagnose eine TCM Diagnose gestellt. Die Empfehlungen richten sich in erster Linie nach dem Disharmoniemuster, wobei die Lebensweise, Zeitmanagement und Stresspegel mit einbezogen werden.

 
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